Über uns

Wir sind eine Gruppe von Menschen mit derselben Leidenschaft.

In Anbetracht der weltweiten Herausforderungen wollen wir nicht passiv bleiben, sondern helfen. Aus diesem Grund suchte eine Gruppe entschiedener Menschen nach Wegen, wie sie am besten auf die auf ihren Reisen entdeckten Bedürfnisse reagieren könnten. Es begann klein, aber wuchs schnell: vielleicht weil diese Gruppe am liebsten Orte bereist, welche auch heute noch vom Massen-Tourismus unberührt sind. Als Resultat wuchsen Kontakte zu Menschen in abgelegenen Orten. Das Augenmerk rückte immer mehr weg vom Touristischen und wurde ersetzt durch die Beziehungen zu den Menschen, welche wir besuchten. Diese erlaubten uns zunehmend, ihre wirklichen Bedürfnisse in ihrem Umfeld zu erfahren. Getrieben durch das Verlangen, auf die entdeckten Bedürfnisse reagieren zu können, begannen wir nach Möglichkeiten zu suchen. Anfangs 2006 entschieden wir uns, eine Organisation zu gründen und leiteten die nötigen Schritte zur Realisation ein. Der Vorstand, das Personal, Freiwillige und alle angegliederten Mitarbeiter sind auf ein Ziel verpflichtet: Gemeinsam können wir etwas verändern.

Mit freundlichen Grüssen,
N. Regez, Präsident

Kern-Vision

Wiederherstellen

 Wenn Ausnahmezustände eintreten – beispielsweise durch ein Naturereignis oder eine humanitäre Katastrophe – dann wollen wir zuallererst die Lebensumstände wiederherstellen. Diese sollen wieder auf einen Stand gebracht werden, welcher ein Weiterleben in Würde erlaubt.

Überbrücken

Manchmal ist jedoch eine Verschlechterung der Umstände absehbar. Während solchen schwierigen Zeiten beabsichtigen wir, hinter unseren Projektbeteiligten zu stehen und diese Zeit so gut wie möglich zu überbrücken, damit sie die Situation ertragen können. Das kann in humanitären, materiellen, strukturellen, sozialen, psychologischen, etc. Bereichen sein.

Ermutigen

Doch ist es tatsächlich immer sehr schwer, zur rechten Zeit dort zu sein und in der Lage zu sein, das Richtige zu tun. Darum ist manchmal Ermutigung das Einzige, was wir beitragen können. Schon ein schlichtes Wort kann sich in den wichtigsten Beistand verwandeln, den wir bieten können, weil es aus einer beidseitigen Beziehung erwächst. Gemeinsam mit unseren Projektbeteiligten sehen wir das Leid, stehen neben ihnen während der Erschütterung und sorgen uns um die Leute, mit welchen wir verbunden sind. Es geht nicht nur um Taten oder Worte – es geht um Hingabe.

Befähigen

Aber unser grösstes Anliegen hinter allem ist, dass wir unsere Partner in ihrem Umfeld befähigen können. Sie sollen ihre eigenen Möglichkeiten entdecken sowie ihre eigenen Lösungen entfalten, damit sie bereit sind für alle Hindernisse, welche auftreten mögen. Vor allem die selber gefundenen Lösungen sind jene, welche nachhaltige Verbesserungen ermöglichen. Diese schaffen die Grundlage für die Stärkung und Entwicklung einer selbstverantwortlichen Zivilgesellschaft. Und dies wiederum ist die Basis für Demokratie, Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung, Emanzipation der Menschen – damit sie ihr ganzes Potential entfalten können. Es ist unsere Pflicht, unseren Partnern beizustehen, während sie ihren eigenen Weg finden.

Jahresrechnung

Die Jahresrechnung von SwissRelief wird nach den Rechnungslegungsstandards von Swiss GAAP FER 21 erstellt und revidiert. Swiss GAAP FER 21 vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (true & fair view).

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

SwissRelief wird regelmässig kontaktiert und angefragt. Die häufigsten Fragen und Antworten haben wir gesammelt und folgend aufgeführt. Vielleicht befindet sich die Antwort auf Ihre Frage bereits hier?

Zur Zeit hat SwissRelief keine Stellen-Vakanz. Falls Sie sich für eine Tätigkeit in der internationalen sowie interkulturellen Entwicklungszusammenarbeit im In- und Ausland interessieren, dann empfiehlt Ihnen SwissRelief, die Jobbörse von www.cinfo.ch zu konsultieren.

Bedingt durch seine statutarische Ausrichtung hilft unser Hilfswerk ausschliesslich im Ausland.

Spenden unter CHF 100.- von Einzelpersonen werden nach Zahlungseingang nur auf Verlangen verdankt. Standardmässig werden alle Zuwendungen zusammengefasst und zum Abschluss des Buchhaltungsjahres verdankt. Diese Regelung erachtet SwissRelief als zweckmässig und effizient. Sie betrifft nicht Gross-Spender oder Partner-Institutionen, mit welchen wir informell und bidirektional im Austausch stehen.

In ihrem Schreiben vom 24.01.2007 anerkennt die Steuerverwaltung des Kantons Bern den gemeinnützigen Status von SwissRelief. Zuwendungen können demnach bei den Steuern als Aufwand geltend gemacht werden: für die Kantons- und Gemeindesteuern gestützt auf Art. 38a Abs. 1 Bst. a sowie Art. 83 Abs. 1 Bst. g des Steuergesetztes (StG) und für die Bundessteuern gestützt auf Art. 56 Bst. g des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer (DBG). Spenden können geltend gemacht werden bis maximal 20 % der um die Aufwendungen verminderten Einkünfte, bei jährlichen Zuwendungen von insgesamt mindestens CHF 100.-. Die jährliche Verdankung von SwissRelief ist Ihr Beleg, mit welchem Sie den Steuerabzug betreffend ihrer Zuwendung geltend machen können. SwissRelief hat nicht von allen Kantonen eine Anerkennung zur Steuerbefreiung. Normalerweise wird auf Kantonsebene jedoch die jeweilige Steuerbefreiung von Hilfswerken aus anderen Kantonen anerkannt.

Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne die Jahresrechnung zu. Bitte kontaktieren Sie uns schriftlich per Post.

Die Abzüge variieren und richten sich bei substantiellen Partnern und grossen Projekten nach dem Aufwand der durch sie geforderten administrativen Betreuung. Bei intensiven Anforderungen (beispielsweise betreffend operationeller und/oder finanzieller Berichterstattung, Feldbesuchen, Buchhaltung, externer sowie lokaler Buchprüfung durch akkreditierten Auditor, etc.) kann der Abzug mehr als 10 % betragen. Dieser wird in der Regel mit den substantiellen Projektpartnern vor der Realisation der Aktivität ausgehandelt. SwissRelief geht davon aus, dass sich ein potentieller Spender bewusst ist, inwiefern eine seinen Anforderungen entsprechende Begleitung des Projekts Kosten verursachen wird. Eine Ausnahme bilden zweckbestimmte Kleinspenden, bei welchen pauschal 18 % für die fachgerechte Begleitung des Hilfsprojekts sowie die administrativen Kosten verrechnet werden.

Ja, es braucht Hilfswerke wie SwissRelief. Die Natur beweist, dass Vielfalt die Effizienz steigert. In Anbetracht der Spendenaufrufe bekommt man aus Schweizersicht verständlicherweise den Eindruck, dass es bereits genügend Hilfswerke habe. Aus der Sicht unserer nationalen Partner gibt es jedoch noch immer sehr grossen Handlungsbedarf. SwissRelief sucht konsequent partnerschaftliche Zusammenarbeit mit lokalen Gruppen. Das Zusammenwirken in Netzwerken erlaubt bei eintretenden Ereignissen sehr kurze Reaktionszeiten. Flache und dezentrale Strukturen ermöglichen moderaten administrativen Aufwand, was der Projektarbeit zugutekommt. Das Suchen und Ausarbeiten von lokalen Lösungen ermöglicht langfristige Hilfe, leistet einen Beitrag zur Selbständigkeit und stärkt den lokalen Partner. Wir haben den Eindruck, dass SwissRelief ein sehr wichtiges Segment in der Entwicklungs-Zusammenarbeit abdeckt, welches von anderen humanitären Hilfswerken kaum abgedeckt werden kann.

Um die Kosten tief zu halten, prüfen wir keine unaufgefordert zugesandten Sponsoring-Anfragen und auch keine Hilfs- oder Projektgesuche.

Um die Kosten tief zu halten, ist SwissRelief direkt mit Organisationen, Stiftungen und Individuen in Kontakt und macht von sich aus keine öffentliche Werbung.